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Aus dem Vorwort / Preface:
Die hier von Eduard Lassen für Bläserquintett bearbeiteten Klavierstücke von Franz Liszt (1811-1886) sind dem 1. Heft „Premièr Année: Suisse“ aus der Sammlung „Année de Pèlerinage“ entnommen, die in dieser Fassung 1855 bei Schott herausgegeben wurden. Die bereits in den 1830er Jahren schon veröffentlichten Stücke wurden von Liszt nochmals zurückgezogen und für diese Ausgabe umgearbeitet. Mit den poetisch vertonten Reiseeindrücken der „Année de Pèlerinage“ betrat der Virtuose Liszt auch kompositorisch neue Wege, galt doch die Schweiz zu seiner Zeit durchaus als das Land der Romantik.
Der in Kopenhagen geborene und in Brüssel ausgebildete Eduard Lassen (1830-1904) trat zunächst als Komponist in Erscheinung, insbesondere durch die Aufführungen einiger seiner Opernwerke in Weimar durch Liszt, der mittlerweile dort Hofkapellmeister war. Aber letztlich von grösserer Bedeutung war Lassens Wirken als Dirigent der Neudeutschen Schule und späterer Nachfolger von Liszt im Amt des Hofkapellmeisters in Weimar in der Zeit von 1858 bis 1895, wie beispielsweise durch die erfolgreiche Aufführung von R. Wagners „Tristan“ 1874 manifestiert.
Der hier veröffentlichten Neuausgabe der 3 Stücke von Liszt in der Bearbeitung für Bläserquintett von Eduard Lassen liegt der erstmals 1874 bei Schott erschienene Druck [PN 21142] zu Grunde. Gegenüber der Originalkomposition hat er zu Gunsten der Bläser das erste Stück Pastorale von E-Dur nach Es-Dur transponiert. Lediglich im zweiten Stück Le mal du pays vereinfachte Lassen die 16tel-Passagen der Takte 18 und 45 und formte in Eglogue die Figur in den Takten 65 bis 72 für die Flöte um, darüberhinaus erfolgten nur wenige Retuschen im Hinblick auf Dynamik und Tempoführung.
These wind quintet arrangements by Eduard Lassen of piano works by Franz Liszt (1811-1886) are taken from the collection “Année de Pèlerinage” (Vol. 1, “Premièr Année: Suisse”), in the version published by Schott in 1855. Liszt had reached back to these works from the 1830s and rearranged them for this edition. With the poetically composed travel impressions of “Année de Pèlerinage” at the time, Switzerland was viewed as the quintessential land of Romance Liszt the virtuoso was venturing upon new compositional paths.
Born in Copenhagen and educated in Brussels, Eduard Lassen (1830-1904) was first widely known as a composer, particularly through performances of his operas conducted by Franz Liszt, who was Court Kapellmeister in Weimar at the time. But of more lasting importance than Lassen’s works were his accomplishments as a partisan conductor of the New German School and as Liszt’s successor as Court Kapellmeister in Weimar from 1858 to 1895; one such manifestly successful performance was of Wagner’s Tristan in 1874.
The arrangements for wind quintet by Eduard Lassen of three Liszt pieces newly published here are based on the Schott edition of 1874 (Plate No. 21142). In contrast to the original version, the first piece, Pastorale, has been transposed from E major into E flat major for ease of play. Lassen simplified the sixteenth note passage solely in measures 18 and 45 of the second piece, Le mal du pays, and rearranged the figure in bars 65 through 72 for flute in Eglogue. Further minor corrections have been made in regard to dynamics and tempo directions.
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